Heute habe ich bei meiner Stöberrunde durchs www eine schöne Anektdote gefunden. Sie muss mal in irgendeinem Kalender gestanden haben. Ich habe zwar selbst noch keine Kinder, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich meine Eltern das gleiche für mich wünschen würden.
Am Vorabend der Hochzeit wurde das letzte Geschenk für die Braut ausgepackt. Zuerst kam eine Karte zum Vorschein auf der stand: “Möge es immer so bleiben. Deine Eltern.”
Dann kam ein schön gerahmtes, etwas vergilbtes und mit kindlicher Handschrift beschriebenes Blatt, das die jetzige Braut einst an ihre Zimmertür geheftet hatte. Mit etwas feuchten Augen las sie uns die Zeilen vor: “Wir hatten heute Prüfung in Geschichte. Zum Zahnarzt muß ich auch. Beim Altpapiersammeln haben wir nicht gewonnen. Das ist der schrecklichste Tag meines Lebens.”
Eine Enttäuschung muß nicht zwangsläufig das Resultat nicht erfüllter Erwartungen sein. Setzt man zwischen der erzielten Erwartung die Toleranz, kann man das Ausmaß der Enttäuschung reduzieren.
Bernhard Deykowski (*1959)
Interessant ist auch folgende Aussage:
Enttäuschungen sollte man verbrennen und nicht einbalsamieren.
Mark Twain, (1835 – 1910, amerikanischer Erzähler und Satiriker)
Es geht wohl jeder anders mit Enttäuschung um. Manche schrauben mit der Zeit ihre Ansprüche runter und sind dann dennoch unzufrieden, weil sie mit ihren Ansprüchen auch ihre Hoffnung minimieren. Was ist denn das Leben ohne Vorfreude? Diese bringt dann allerdings (bleibt sie unerfüllt oder war unbegründet) wieder die Enttäuschung mit sich! Ein Teufelskreis…
Trösten wir uns einfach mit der Floskel:
“Die Hoffnung stirbt zuletzt!”
Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, daß man an seiner Stelle lügen würde.
Henry Louis Mencken (1880 – 1956, amerikanischer Schriftsteller)
Nachdem Gott die Welt erschaffen hatte, schuf er Mann und Frau. Um das ganze vor dem Untergang zu bewahren, erfand er den Humor.
Guillermo Mordillo

Ein bißchen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.
Otto von Bismarck (1815 – 1898, Gründer und 1. Kanzler des deutschen Reiches)
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Reinhold Niebuhr (1892 – 1971, deutsch-amerikanischer Theologe)
Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.
Woody Allen
(geboren 1935, Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur)
Mein Grossvater sagte mir einst, dass es zwei Sorten von Menschen gäbe. Die, die arbeiten und die, die sich die Lorbeeren für diese Arbeit einheimsen. Er sagte mir, ich solle versuchen in der ersten Gruppe zu sein; es gäbe dort viel weniger Konkurrenz.
Indira Gandhi (1917 – 1984, indische Politikerin und Premierministerin)
Die Strafe des Lügners ist nicht, dass ihm niemand mehr glaubt, sondern dass er selbst niemandem mehr glauben kann.
George Bernard Shaw
(1856-1950, irischer Dramatiker, Schriftsteller und Nobelpreisträger)
Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen!
Oscar Wilde (1854 – 1900, irischer Schriftsteller)
Für die Standhaften unter uns habe ich noch ein anderes Zitat gefunden:
Manch einer, der vor der Versuchung flieht, hofft doch heimlich, daß sie ihn einholt.
Giovanni Guareschi (1908 – 1968, ital. Journalist und Schriftsteller)