Hallo Zusammen!
Es ist mal wieder Zeit für ein paar Zitate, die zum Nachdenken anregen.
“Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.”
Dieser Satz stammt von Voltaire (21.11.1694 – 30.05.1778). Klar, so eine Formulierung fällt nur einem Philosophen ein ;o) Immer die Wahrheit zu sagen ist schön, aber nicht immer leicht. Es erfordert Mut. Vermutlich nutzen viele Menschen diese kleine Hintertür Voltaires im täglichen Umgang mit ihren Mitmenschen. Manch wahres Wort bleibt unausgesprochen. Und das ist auch gut so. Zumindest manchmal…
“Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.”
Dies Zitat stammt von Einstein (14.03.1879 – 18.04.1955). In wie weit er damit Recht hat, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass ich ohne meine Phantasie und meine Träumereien nur ein halber Mensch wäre. Und sicher wäre ich auch um Einiges ärmer.
So, das war`s für heute! Grübelt nicht soviel, sondern lasst Euren Gedanken freien Lauf.
Euer Eullchen
Hallo Zusammen!
Es wird mal wieder Zeit, das EullenNest zu füttern. Mir scheint, die Kategorie WortReich hat es besonders nötig. Darum heute gleich zwei Zitate:
Die Sehnsucht scheint mir die einzige ehrliche Eigenschaft des Menschen.
(Ernst Bloch, 1885-1977, deutscher Philosoph)
Die im Wachen träumen, haben Kenntnis von tausend Dingen, die jenen entgehen, die nur im Schlaf träumen.
(Alfred Otto Wolfgang Schulze, 1913-51, deutscher Maler & Grafiker)
Während Schulze (Wols) nur kurz auf unserer Welt verweilte, hatte Bloch erheblich länger Zeit, sich seine klugen Worte auszudenken. Doch beide Zitate sind bedeutungsvoll und schön. Manchmal braucht es eben nicht viel Zeit, um etwas Schönes und Gutes zu erschaffen.
Bis bald,
Eure Eulle
Es gibt Leute, die drehen ständig am Rad, ohne etwas zu bewegen.
(Thomas Häntsch, *1958, Fotograf)
… auch, wenn es ein wenig spät ist, so wünsche ich doch allen Besuchern des EulleNest nachträglich schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Auf das 2009 viele schöne Beiträge und Ereignisse bringt.
Eure Eulle :-)
“Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.”
Hermann Hesse (1877 – 1962)
Dieses Zitat aus den Stufen von Hesse ist für O und Ralf als kleines Dankeschön! Ich finde es immer wieder schön, wenn die von mir ausgesuchten Zitate zum Nachdenken anregen.
Achja.. nochwas:
„Auf einfache Wege schickt man nur die Schwachen.“
ebenfalls Hesse
“Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.”
Winston Churchill (1874 – 1965), britischer Politiker und Nobelpreisträger.
“Gott gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.”
Bei diesem Zitat tue ich mich mit der Quellenangabe ein wenig schwer. Denn meist wird das Gelassenheitsgebet Friedrich Christoph Oetinger zugeschrieben. Doch in den letzten Jahren sind vermehrt Zweifel aufgetreten, dass Oetinger wirklich der Urheber dieses Gebets ist.
Dr. Eberhard Zwink will nämlich heraus gefunden haben, dass der deutsch-amerikanische Theologe Reinhold Niebuhr der Verfasser des Gelassenheitsgebets (auch: Serentiy Prayer) ist. Das spannende an dieser neuen Erkenntnis ist für mich die zeitliche Richtigstellung. Laut Zwink wurde das Gebet erst um 1940 von Niebuhr verfasst, und nicht wie ursprünglich angenommen fast 200 Jahre füher von Oetinger.
Für alle, die tiefer in das Thema einsteigen wollen, ist hier der Link zur Arbeit von Dr. Zwink.
Foto: Markus Biehal
(http://www.westausgang.de)
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.
Albert Schweitzer (1875 – 1965), dt. Arzt und evang. Theologe
Wenn du damit beginnst, dich denen aufzuopfern, die du liebst, wirst du damit enden, die zu hassen, denen du dich aufgeopfert hast.
George Bernard Shaw (1856 – 1950)
irischer Dramatiker, Schriftsteller und Nobelpreisträger
Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts.
Max Planck (1858 – 1947) Begründer der Quantentheorie & Nobelpreisträger
Einen Schritt vorwärts? Wohin? Richtung Abgrund?
Nein, ist mir schon klar, was der gute Mann damit ausdrüfcken wollte. Egal, wie groß die Enttäuschung ist, man weiß danach zumindest, woran man ist. Das ist sicher nicht sehr tröstlich fürs Erste, aber für zukünftige Entscheidungen vielleicht eine hilfreiche Erfahrung. Frei nach dem Motto, was uns nicht umbringt, macht uns härter.
Traurige Wahrheit oder blöde Floskel?